Die Geschichte des Bowling


Über die Entstehungsgeschichte des Bowlings ist eigentlich recht wenig bekannt. Sicher ist nur das Bowling aus dem Kegeln hervorgegangen ist und somit beide eine weitgehend parallel verlaufende Geschichte haben. In Deutschland wiederum kegelte man bereits um 300 n. Chr., und auch in England und Frankreich war das Spiel unter dem Namen "Skitteles" bzw. "Quilles" bekannt.

An die Ostküste Amerikas kam dieser Sport durch Einwanderer aus England und den Niederlanden. Es wurde häufig um Geld gespielt, selbst dann noch, als Kegeln wegen der häufig damit verbundenen Wettbetrügereien verboten wurde. Aus diesem Verbot heraus soll dann das Bowlingspiel entstanden sein. Da das Kegeln auf der Liste der verbotenen Glücksspiele stand und das kegeln mit 9 Kegeln genau beschrieben war, fügte einen man einen Kegel hinzu, nannte sie Pins, änderte die Aufstellung und verbreiterte die damalige Kegelbahn von 33 cm auf 105 cm.

Die offizielle Geschichte des Bowlings begann dann 1875 in Manhattan mit dem Zusammenschluss von 27 Clubs zur "National Bowling Association" und dem Aufstellen der ersten allgemeingültigen Regeln. Im Jahre 1895 wurde die heute noch größte Bowlingorganisation, der "American Bowling Congress" (ABC) gegründet.